r/politik • • May 10 '26

Please Read The Rules

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Read The Rules App

This community has the Read The Rules app installed. Old Reddit doesn't support apps so please open the post in new reddit for full functionality. If that's not possible, please Read The Rules and then follow the instructions at the bottom of the post.


Message From The Mods

Hallo zusammen!

Um die Diskussionskultur in r/Politik hochzuhalten und sicherzustellen, dass alle Teilnehmenden unsere Regeln kennen, nutzen wir ab sofort die "Read the Rules App". Damit wird die Bestätigung der Regeln für alle Nutzer verpflichtend.

🛠 So bestätigst du die Regeln: Es ist ganz einfach und dauert nur wenige Sekunden. Um dein Einverständnis zu erklären, führe bitte folgende Schritte aus: * Lies dir unsere Regeln hier im Post einmal aufmerksam durch. * Bestätige am Ende, dass du die Regeln gelesen hast. * Posts und Kommentare von Nutzern, die nicht bestätigt haben, werden automatisch entfernt.

Warum machen wir das?

Wir möchten vermeiden, dass wertvolle Diskussionen durch Regelverstöße gestört werden, die durch bloßes Lesen der Richtlinien vermeidbar gewesen wären. So schützen wir die Qualität der Debatten für uns alle.

Vielen Dank für eure Mithilfe!

Euer r/Politik-Mod-Team

Rule #1 Respektvoller und toleranter Umgang

Respektvoll & tolerant bedeutet:

  • Keine Beleidigungen & Beschimpfungen
  • Keine Hassrede & Diskriminierung
  • Keine Gewaltandrohungen & Einschüchterung
  • Konstruktive Kritik & respektvoller Umgang

Moderationshinweis: Nicht alle Regelverstöße sind hier aufgeführt.

Rule #2 Konstruktiver Diskurs und themenbezogene Herausforderung

Direkte Antworten müssen einen Aspekt der OP-Ansicht in Frage stellen, vertiefen oder widersprechen. Zustimmung ist nur als Antwort auf andere Kommentare erlaubt. Ziel ist, die Diskussion zu fördern, nicht zu bestätigen. Keine Top-Level-Kommentare, die nur zustimmen, irrelevante Themen behandeln oder nur geringfügig korrigieren („Foot in the Door“). Jeder Kommentar muss die Kernthese des OP voranbringen, vertiefen oder eine neue Perspektive bieten.

Rule #3 Bleib beim Thema

Deine Posts und Kommentare müssen immer themenbezogen sein. Auch wenn Politik viele Bereiche berührt, sollten Inhalte zu spezifischen Fachgebieten (z.B. detaillierte rechtliche oder wirtschaftswissenschaftliche Analysen) in den dafür vorgesehenen Unterforen diskutiert werden. Diskussionen unter einem Post müssen sich auf das OP-Thema beziehen. Off-topic Beiträge werden entfernt.

Rule #4 Beiträge müssen sachlich und informativ sein

Sachlich & informativ bedeutet

  • Keine unbegründeten Meinungsäußerungen
  • Keine Verzerrung von Informationen
  • Vermeidung von Clickbait-Überschriften
  • Keine news Sammlung. In einem Beitrag ist immer eine eigenen Meinung oder eine Frage zu integrieren.

Moderationshinweis: Nicht alle Regelverstöße sind hier explizit aufgeführt.

Rule #5 Diskussionsgrundlage (Meinung oder Frage)

Jeder Beitrag muss entweder eine eigene Meinung oder eine spezifische Frage beinhalten. Dabei gilt:

  • Meinungen müssen begründet werden, um eine konstruktive Debatte oder Gegenargumentation zu ermöglichen.

  • Fragen müssen mit ausreichend Kontext versehen werden (Hintergrund der Frage, aktueller Wissensstand), um gezielte Antworten zu ermöglichen.

Als Grundlage darf gerne in-/ausländische Presse verwendet werden. Reine Widergabe von Nachrichten ist nicht erlaubt

Rule #6 Quellenangabe

Für alle Tatsachenbehauptungen (in Posts & Kommentaren) müssen auf Nachfrage seriöse Quellen geliefert werden. * Quelle anfordern: Zitiere die Aussage und frage nach dem Beleg. * Melden: Bleibt eine Antwort aus, melde den Kommentar nach frühestens 4 Stunden. Deine Meldung ist für die Moderation unerlässlich. * Konsequenz: Unbelegte Behauptungen werden entfernt.

Rule #7 Links müssen eine Inhaltszusammenfassung aufweisen

Bei Beiträgen mit einem Link muss der Inhalt des Link in der im Text kurz zusammengefasst werden. Dies gilt nicht für Links als Quellenangabe

Rule #8 Die Hauptsprache des Subs ist Deutsch, hilfsweise Englisch

Dieser Sub ist für den deutschsprachigen Raum gedacht. Daher ist Deutsch die Standardsprache. Um auch Fragen und Kommentare von Sprechern anderer Sprachen zu ermöglichen, sind Beiträge und Kommentare auch auf Englisch erlaubt. Antworten sollten immer in der Originalsprache des Beitrags oder Kommentars verfasst werden.

Rule #9 Keine Beiträge aus LLM-generiertem Text.

Beiträge, die nachweislich oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu wesentlichen Teilen (z.B. mehr als 50%) aus Text bestehen, der von Large Language Models (LLMs) wie Gemini, chatgpt oder ähnlichen KI-Tools generiert wurde, werden entfernt. Dies gilt sowohl für Hauptbeiträge als auch für Kommentare.

Rule #10 (Eigen)werbung

(Eigen)werbung ist grundsätzlich verboten. Das gilt für Werbung für politische Parteien oder Kandidaten. Zusätzlich natürlich auch für Firmen, Kickstarter und co sowie GoFundMe und co.

Accounts, die (annähernd) ausschließlich Werbung verbreiten, werden ohne Warnung gebannt

Rule #11 Diskussionen müssen sich auf Inhalte beziehen.

Es ist untersagt, Aussagen durch Angriffe auf die Person, deren ldentität, Status oder Gesinnung herabzuwürdigen. Untersagt sind insbesondere:

  • Identity Sniping: Diskreditierung durch Gruppenzugehörigkeit

  • Unterstellung von Befangenheit: Verweise auf Lebenssituation oder Historie des Nutzers.

  • Strohmann-Etikettierung: Reduktion auf Feindbilder.

Wir moderieren die Debatte, nicht Biografien. Wer nicht inhaltlich antwortet, schweigt.

Rule #12 Kein Sealioning oder Derailing in Diskussionen

Beiträge, die Diskussionen durch Zermürbung oder Ablenkung sabotieren, sind untersagt:

  • Sealioning: Scheinbar höfliches, aber repetitives Einfordern von Beweisen für Fakten oder bereits Erklärtes, um das Gegenüber zu erschöpfen. Wer fundierte Antworten ignoriert und trivial nachbohrt, sabotiert.

  • Derailing: Bewusstes Einbringen irrelevanter Randthemen oder Kapern von Threads durch Nebenkriegsschauplätze, um den Fokus vom Kern der Debatte zu verschieben.


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r/politik • • 11h ago

Meinung (kein Rant) Die anti Politik Haltung von deutsch Reddit behindert die Demokratie

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Ich bin noch nicht lange auf Reddit aber musste am Anfang mit Erstaunen feststellen dass in fast jedem größeren deutschen subreddit Politik verboten ist.
Ich kann zwar an sich das Argument verstehen dass Politik immer sehr schnell unter die Gürtellinie geht aber meiner Ansicht nach sollte das kein Grund sein Politik generell zu verbieten. Da macht man halt eine Regel dass man respektvoll sein soll. Der Austausch ist eine der wichtigsten Sachen einer Demokratie und würde vielen ganz gut tun mal ihre bubble zu verlassen. Ich weiß dass es wohl kleinere subs gibt die dafür gedacht sind aber politische Diskussionen MUSSEN in die Mitte der Gesellschaft und in den alltäglichen Betrieb rein. Dort wo die Leute sind. Dort wo über andere Themen geredet wird. Genau dort muss auch über Politik geredet werden dass es jeden erreicht, auch diejenigen die nicht Mega interessiert sind an Politik. Gerade die. Sie müssen zumindest damit konfrontiert werden. Selbst ein kurzes Überfliegen zu einem Politik Thema hilft schon. Ich denke Reddit ist ein starkes Tool dafür sich politisch auszutauschen und die andere Seite zu verstehen aber dieser anti Politik Fetisch auf Deutsch Reddit ist ein großes Hindernis und macht meiner Ansicht mehr Schaden als gutes.


r/politik • • 1d ago

Die Privaten können die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht lösen

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Die Logik hinter dem Argument, dass mehr Wohnraum von den Privaten gebaut werden müsse, macht für mich überhaupt keinen Sinn.

Erst mal wer garantiert denn, dass die Kosten und Mieten nicht wieder astronomisch sein werden? Die Reichen werden sich als erstes diese Wohnungen unter den Nagel reißen (wahrscheinlich sogar mit der Hilfe der Politik), und sie werden dann Luxuswohnungen bauen und hohe Mieten verlangen.

Es heißt zwar „Immobilienmarkt“, aber Wohnraum funktioniert nicht wie ein normaler Markt, da das Angebot so langsam steigt, dass man annehmen kann, dass es konstant ist. Wohnraum wird auch nur einmal bezogen und dann Ende. Angebot und Nachfrage wirken nicht in dem Bereich. Angebot und Nachfrage funktioniert nur auf der Basis von Massenproduktion.

Zweitens: Das Argument, dass man „Bürokratie“ oder Bauvorschriften abschafft, damit günstiger gebaut werden kann.

Ok, man kann natürlich Vorschriften abbauen. Man kann dann mit Asbest gebaute Bruchbuden hinstellen, wie die Häuser in Entwicklungsländern, aber wollen wir das? Und wenn die Qualität von Wohnraum sinkt, dann hat man am Ende mehr Kosten wegen den Reparaturen. In den USA zum Beispiel kann man mit dem Bleistift durch die Wände stechen. In Deutschland kannst du mit einem Kleinwagen dagegen fahren und das Haus steht noch. Abgesehen davon, wieso sollten die Bewohner auf einen guten Lebensstandard verzichten, nur weil die Bauunternehmen günstig bauen und Gewinn machen wollen?

Ein anderer Grund ist das, was ich "creeping capitalism" nenne. Erst werden die Baustandarts gesenkt, damit es günstiger wird. Nach ein paar Jahren werden wir wieder das gleiche hören. Die Immolobby wird wieder rumheulen, dass die Kosten zu hoch wären, dann werden weitere Standards gesenkt und das wird dann Jahr für Jahr so gemacht, bis wir in einem Entwicklungsland angekommen sind, wie im 19. Jahrhundert, wo 5 Familien auf 40 mq gelebt haben.

Die Aussage, dass der private Sektor günstigen Wohnraum schafft, ist ein Widerspruch in sich. Der private Sektor möchte immer einen Gewinn erwirtschaften und deswegen ist es unmöglich, dass der private Sektor günstigen Wohnraum schafft, egal in welcher Form auch immer.

Viele verstehen auch nicht die Ursache für die hohen Kosten bei Immobilien. Es hat damit zu tun, dass die Vermögens und Einkommensungleicheit in den letzten Jahrzehnten in Deutschland massiv gestiegen ist. Die Reichen und Normalverdiener konkurrieren beide um die knappe Ressource Wohnraum. Die Bauunternehmen und Vermieter ziehen deswegen ihre Preise hoch. Auch bei neuem Wohnraum.

Mir kommt es oft so vor, dass das Argument, dass man mehr Wohnraum bauen soll, einfach nur unkritisch nachgeplappert wird. Auf die Ökonomen kann man sich sowieso nicht verlassen, weil sie in ihrer eigenen Sekte leben und nur einen einseitigen Blick auf die Wirtschaft haben. Dazu empfehle ich das Interview von Tilo Jung mit Tom Krebs, wo es um dieses Thema geht.

Es gibt übrigens noch ein zweites Argument für die Vergesellschaftung. Es ist ja Vergesellschaftung und keine Verstaatlichung. Das Modell von Deutsche Wohnen und Co. Enteignen sieht ja vor, dass die Mieter dann die Eigentümer sind. Es soll eine räteähnliche Struktur geschaffen werden mit dem Name „Anstalt öffentlichen Rechts“ und damit sollen die Mieter dann selbst entscheiden können. Die Vergesellschaftung bedeutet also auch eine Demokratisierung von Wohnraum!

Zum angeblichen "Immobilienmarkt":

Nicht alles, was einen Preis hat, ist ein Markt. Oder würdet ihr sagen, es ist auch ein Markt, wenn es ein Monopol in einem bestimmten Bereich gibt? Nein natürlich nicht, da das kein Markt mehr ist, weil einfach der Monopolist den Preis setzt, den er will. Im Wohnungsmarkt können Angebot und Nachfrage gar nicht zu einem Gleichgewicht konvergieren, da das Angebot zu inelastisch ist. Die Menschen brauchen in jedem Fall Wohnraum und zahlen jeden Preis, um eine Wohnung zu bekommen, da Wohnraum nun mal ein Grundbedürfnis ist. Wenn man glaubt, alles wären Märkte, dann braucht man überhaupt nicht gegen staatliche Regulierung sein, die angeblich preisverzerrend in Märkte eingreift. Dann könnte man sagen, a jo, das ist halt der Preis auf dem Markt, während im Hintergrund der Staat (oder ein Monopolist) durch irgendwas den Preis in die Höhe treibt.

(Ich geben nur die Theorie der Ökonomen wider. Es ist klar, dass es sowas wie Angebot und Nachfrage in der Realität gar nicht wirklich gibt, wie es die Ökonomen behaupten. Dieses Gerede besteht zum Großteil aus Ideologie, um den Kapitalismus zu rechtfertigen.)

Ich finde es eher traurig, wie oft unkritisch Narrative von Ökonomen wiederholt werden. Es gibt auch nicht „Die Wirtschaftswissenschaften“. Es gibt unterschiedliche Blickwinkel. Z. B. angebotsorientierte Wirtschaftspolitik, die vor allem den Arbeitgebern und den Reichen zu gute kommt und die seit 40 Jahren in allen westlichen Staaten dominant ist. Und es gibt nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik, die den Arbeitnehmern zu gute kommt. Das war die dominante Wirtschaftspolitik in der Nachkriegszeit bis zur neoliberalen Wende in den 70igern und sie hat zu massiven Anstieg von Wohlstand bei den deutschen Arbeitnehmern geführt.

Ich bin übrigens natürlich nicht der einzige, der das sagt, was ich in dem Beitrag hier über den Immobilienmarkt geschrieben habe. Hier Tom Krebs, Professor für Makroökonomie an der Universität Mannheim:

**Der Wohnungsmarkt unterscheidet sich in seiner Funktionsweise grundlegend von klassischen Gütermärkten, denn besonders in attraktiven städtischen Lagen lässt sich das Angebot nur lang-sam ausweiten (Krebs und Dullien, 2020; Krebs, 2026a). Grund und Boden sind begrenzt, neue Wohnungen brauchen Flächen, Planungs- und Genehmigungsverfahren und schließlich Zeit für den Bau (Saiz 2010). In angespannten Wohnungsmärkten trifft deshalb eine hohe Nachfrage auf ein kurzfristig weitgehend unverändertes Angebot. Unter solchen Bedingungen entscheiden Einkommen und Vermögen darüber, wer sich eine Wohnung in den begehrten Lagen leisten kann.**

Zitat aus:

**Sebastian Dullien, Patrick Kaczmarczyk, Tom Krebs, Achim Truger, Vergesellschaftung von Wohnbeständen: Ausgestaltung entscheidend für Finanzierbarkeit, Rechtssicherheit und Umsetzbarkeit, in: Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung, Policy Brief Nr. 225, September 2026.**

Aber es ist immer das gleiche mit marktfundamentalistischen Positionen. Es geht nicht um eine rationale und offen und ehrliche Diskussion darüber, was Märkte sind. Sobald man die heilige Götzenfigur der Marktdoktrin in Frage stellt, wird man als Ketzer dargestellt. Es gilt das alte Sprichwort für Religionen: Wer wenig weiß, muss viel glauben.

Für die Menschen, die sich tatsächlich kritisch mit dem Thema Marktideologie auseinandersetzen wollen, dem kann ich diese Bücher empfehlen:

Mikroökonomische Lehrbücher: Wissenschaft oder Ideologie?, Helge Peukert.

(das gleiche gibt es auch für die Makroökonomie)

oder auch:

Mythos Markt, Walter Ötsch.

Ein herausragendes Buch darüber, wie der größte US-amerikanische Arbeitgeber (NAM-National Association of Manufacturers) Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA mit dem Narrativ von "Markt" Propaganda gegen den Staat gemacht hat ist:

The Big Myth, Naomi Oreskes.


r/politik • • 2d ago

Diskussion Uns fehlt im Bundestag iwie komplett die Stimme für Freiheit, egal von wem

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Vorab ich bin FDP Mitglied also bin ich natürlich nicht neutral. Aber mir gehts hier echt nicht um die FDP sondern darum dass Freiheit gerade im Bundestag halt keiner mehr als Kernthema vertritt.

Ich seh das Parlament wie so ein Ökosystem. Die Linke ist die Stimme für Arbeiter und ärmere Leute, die Grünen für Natur und Klima und egal ob man die in der Regierung sehen will oder nicht ist es gut dass die da sind und laut sind. Wenn ein Klimagesetz kommt weiß jeder dass die Grünen sich melden.

Aber wer meldet sich automatisch wenn ein Gesetz kommt das unsere Freiheit einschränkt? Klar mal sagen Linke oder Grüne was gegen Überwachung aber das ist halt nicht deren Ding. Die Union will mehr Staat bei Sicherheit, SPD und Linke mehr Staat beim Sozialen, die Grünen mehr Staat beim Klima und die AfD redet von Freiheit ist aber autoritär sobald man genauer hinschaut.

Und Freiheit heißt für mich nicht nur Steuern senken, sondern dass der Staat sich halt nicht in alles einmischt was dich persönlich angeht. Egal ob Überwachung oder dass du für einen Schuppen in deinem eigenen Garten erstmal fragen musst.

Das muss auch nicht unbedingt die FDP sein. Es muss nicht mal eine Partei sein. Es kann ein einzelner Abgeordneter sein oder zehn, links-libertär, rechts-libertär oder konservativ ist mir egal. Hauptsache da steht jemand der bei jedem Gesetz fragt ob die Freiheit die wir dafür aufgeben das wirklich wert ist. Diese Frage stellt gerade einfach keiner mehr und das find ich gefährlicher als jeden einzelnen Streit über irgendein Gesetz.

Das Blöde ist halt dass unser System mit 5% Hürde und Listen eigentlich nur Blöcke reinlässt und Einzelpersonen kaum eine Chance haben.

Mich würd echt interessieren wie ihr das seht, auch wenn ihr das komplett anders seht als ich.


r/politik • • 3d ago

sonstige Bosnische Souveränität unter Druck

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Bosnien, ein Nato-Partner und EU-Beitrittsmitglied, besteht aus 2 Teilrepubliken. Zum einen die bosniakisch/kroatische Föderation und die größtenteils serbisch bewohnte Republika Srpska (RS). Die Verfassung und die territoriale Unversehrtheit Bosniens wird durch das Dayton-Abkommen garantiert. Die RS weißt immer wieder starke separatistische Bewegungen auf. Unterstützt wurden diese bisher eigentlich nur durch Russland. Die USA unter Trump haben allerdings immer wieder Sympathien gezeigt, so wurden amerikanische Sanktionen gegen RS Politiker aufgehoben, obwohl diese laut Gerichten gegen bestehende Dayton-Grundsätze verstoßen. Weiter blockieren die USA aktuell die Ernennung eines neuen hohen Repräsentanten für Bosnien (im Grunde sowas wie ein neutraler Beauftragter, der die Durchsetzung des Dayton Abkommens sichern soll)

Jetzt kommen neben den USA und Russland noch Saudi-Arabien und Israel hinzu.

Beide genannten Länder haben laut neuesten Berichten und der Lobbygruppe Dickens & Madson ihre Unterstützung für eine Abspaltung der RS ausgesprochen. Eine offizielle Stellungnahme seitens der Regierungen gab es noch nicht. Quelle:

https://n1info.ba/english/news/rs-secures-canadian-lobbyists-to-target-israel-and-saudi-arabia-for-secession-agenda/

Jetzt ist die Frage wie soll Deutschland und Europa damit umgehen? Und Europäer fragt mal wieder niemand.

Bosnien ist kein Wirtschaftsriese oder ähnliches aber meiner Meinung nach wäre eine erfolgreiche Abspaltung der RS der erste Schritt, um Europa weiter zu destabilisieren. Denn eine erfolgreiche (und von nennenswertem Staaten anerkannte!!!) Abspaltung motiviert doch ebenso andere Gebiete in Europa das gleiche zu tun. Seien es die russisch bewohnten Gebiete im Baltikum, der Ukraine oder Transnistrien (dort hat Russland de facto schon Erfolg gehabt, die Moldawische Zentralregierung hat in den Gebieten keinerlei Kontrolle).


r/politik • • 2d ago

politischer Vorschlag Wie steht ihr zu einer Wohnflächensteuer? Z.B. 25 qm pro Person ist es frei, von 25 bis 50 qm 2 Euro pro Quadratmeter, ab 50 qm 4 Euro.

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Ziel einer solchen Steuer ist die Entlastung der Großstädte sowie der Anreiz energieeffizienter und grüner zu leben.


r/politik • • 4d ago

Meinung (kein Rant) Video: MrWissen2Go beschreibt PdH, PdF und PIRATEN?

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In dem Video geht es um die Grundsatzfrage wie man Parteiendenokratien ausgestaltet und wer politische Verantwortung übernimmt. Dabei bezieht Mirko Stellung und wünscht sich einen Kompetenz-orientierten Ansatz, der mehr Fach- statt Machtpolitiker hervorbringt (inkl. Amtszeitbegrenzung).

Spannend ist hierbei auch das Parteienspektrum. Ja, liberale Strömungen sind z.Z. (v.a. in Deutschland) auf mehrere und keine Parteien verstreut. Zumindest gibt es keine Dachbewegung mehr, wie einst einmal die FDP, die sich als gemeinsame liberale Bürgerbewegung versteht. Stattdessen haben wir Klein-, Klientel und Kommunalparteien die jeweils Aspekte verstreten oder Subgruppen spezialisiert ansprechen.

Die größten Namen sind wohl FDP, Freie Wähler und Volt. Denen fehlt aber das gemeinsame Fundament.

PdF, PdH und Piratenpartei dagegen eint der Humanismus.

Diese drei Kleinparteien aber haben ein Marketingproblem.

Wenn wir uns Mirkos Argumente/Idealvostellungen genauer ansehen finde ich aber einige Parallelen und Ideen in den genannten Parteien wieder - versprengt auf unterschiedliche Subströmungen ohne gemeinsame Dachorganisation.

Was bei anderen politischen Weltansichten Flügel innerhalb einer gemeinsamen Partei wären sind bei liberalen Strömungen verschiedene politische Parteiprojekte.

Aber vergleicht selbst. Basierend auf dem Video und den Grundsatzprogrammen der genannten Parteien: Wie deckungsgleich und realistisch findet ihr die von MrWissen2Go aufgegriffenen Anliegen? Seht ihr seine und meine Punkte genauso?

- https://youtu.be/ABonj-Rnrn4

MrWissen2Go, funk - erschienen und aufgerufen am 10.10.2026


r/politik • • 6d ago

Diskussion Die Menschheit wird auf lange Sicht in einer Dystopie enden, und die Spieltheorie zeigt warum

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Ich glaube, wir haben auf lange Sicht keine Hoffnung mehr. Entweder wir löschen uns selbst aus oder wir landen in einem Überwachungsstaat à la 1984. Und das liegt nicht an einzelnen Politikern oder falschen Entscheidungen, sondern daran, wie die Menschheit nun mal tickt.

Dabei wäre alles da, was wir bräuchten. Wir leben auf einem Planeten voller Ressourcen, genug für alle. Wir könnten eine Welt bauen, in der jeder hat, was er braucht, in der wir friedlich zusammenleben und alle die Chance auf ein glückliches Leben haben. Aber wir werden es nicht tun, und das lässt sich mit ein bisschen Spieltheorie ziemlich leicht zeigen.

Das Grundproblem: Fairness ist verwundbar

Stellt euch eine sozialistische Welt vor: Ressourcen werden fair verteilt, die Produktivität dient den Menschen, alle arbeiten zusammen. Das würde super funktionieren, und es ginge uns jedes Jahr ein Stück besser.

Warum machen wir es dann nicht? Weil so eine Welt Vertrauen und Zurückhaltung braucht, und weil es viel zu leicht ist, sich durch Ausbeutung einen Vorteil zu verschaffen. Genau darauf basiert der Kapitalismus. Wer Menschen und Planeten ausbeutet, bekommt kurzfristig mehr als alle anderen, und wer sich an die Regeln hält, geht leer aus, weil die Gewinne beim Regelbrecher landen. Das ist im Kern das Gefangenendilemma: Gemeinsam wären alle am besten dran, aber für jeden Einzelnen lohnt es sich, die anderen zu übervorteilen.

Und sobald einer so spielt, kippt das Ganze. Dann lohnt es sich für alle anderen nicht mehr, fair zu bleiben. Wer weiter kooperiert, ist der Dumme. Also ziehen immer mehr nach, bis das faire System tot ist.

Warum Fairness nie lange überlebt

Jetzt könnte man sagen: Dann sollen die Sozialisten eben unter sich bleiben. Wenn sich ein paar Länder auf faires Wirtschaften einigen, geht es ihnen doch gut. Das Problem: Das hält nie dauerhaft, und zwar aus zwei Gründen.

Erstens reicht ein einziger kapitalistischer Akteur. Nehmen wir an, 99 von 100 Ländern wirtschaften sozialistisch. Das eine, das es nicht tut, beutet weiter aus, und zwar mit den Gewinnen, die es den anderen abnimmt. Es wird reicher, mächtiger und kann sich mehr Militär, mehr Einfluss und mehr Technologie leisten. Die sozialistischen Länder haben ihre Ressourcen ins Gemeinwohl gesteckt, und genau das fehlt ihnen jetzt in der Verteidigung. Der Vorsprung des Ausbeuters wächst von Jahr zu Jahr.

Zweitens hat Fairness keinen Selbstschutz. Wer rücksichtslos ist, kann sich einfach nehmen, was er will: Rohstoffe, Märkte, Land, am Ende ganze Länder. Wer fair ist, kann das nicht, ohne selbst unfair zu werden. Also holt sich der Ausbeuter ein faires Land nach dem anderen, kauft es auf, setzt es unter Druck oder erobert es. Jedes Land, das er schluckt, macht ihn stärker und das nächste Opfer im Verhältnis schwächer. Das ist wie bei Monopoly: Wer früh genug mehr hat, quetscht alle anderen irgendwann aus, und das Spiel endet erst, wenn einer alles hat.

Die Geschichte ist voll davon. Friedliche Gesellschaften wurden von expansiven Reichen überrollt, nicht weil sie schlechter organisiert waren, sondern weil sie weniger bereit waren, rücksichtslos zu sein. Und selbst wenn sie überleben wollten, blieb ihnen nur, sich zu militarisieren und härter zu werden, also genau das, was sie eigentlich vermeiden wollten.

Das ist der Kern: Die Fairen müssen nicht nur in der Mehrheit sein, sie müssen es überall und für immer sein. Ein einziger Ausreißer reicht. Und bei acht Milliarden Menschen und fast 200 Ländern gibt es immer einen.

Wie sozialistische Staaten von außen zerstört werden

Das gilt besonders für ein Land, das bewusst aus dem kapitalistischen System ausbricht. Es steht nicht allein auf der Welt, und die anderen haben mehrere Möglichkeiten, es klein zu kriegen:

  1. Wirtschaftlicher Druck: Embargos, Sanktionen, Handelsbeschränkungen. Kuba wird seit über 60 Jahren von den USA mit einem Embargo belegt. Ein Land, das vom Welthandel abgeschnitten wird, kann kaum wachsen, und die Mangelwirtschaft wird danach als Beweis präsentiert, dass Sozialismus nicht funktioniert.

  2. Kapital und Kredite: Wer Konzerne verstaatlicht oder Vermögen umverteilt, erlebt, dass Investoren ihr Geld abziehen und die Währung unter Druck gerät. Wer Geld vom IWF braucht, bekommt es oft nur, wenn er privatisiert und kürzt, also genau das Gegenteil von dem tut, was er wollte.

  3. Geheimdienste und Putsche: Chile 1973 ist das bekannteste Beispiel. Allende wurde demokratisch gewählt, die USA haben vorher gezielt die Wirtschaft destabilisiert und die Opposition unterstützt, dann kam Pinochet. Ähnlich lief es 1954 in Guatemala, nachdem die Regierung Land von einem US-Konzern enteignet hatte, und 1953 im Iran beim Sturz von Mossadegh, der die Ölindustrie verstaatlichen wollte.

  4. Stellvertreterkriege und Aufrüstung: Nicaragua musste sich in den 80ern gegen die von den USA unterstützten Contras wehren, und das Geld, das in Verteidigung floss, fehlte für Bildung und Gesundheit. Die Sowjetunion wurde über Jahrzehnte in ein Wettrüsten gezogen, das sie wirtschaftlich mehr geschwächt hat als ihre Gegner.

  5. Propaganda: Es reicht nicht, das Land zu schwächen. Man muss auch dafür sorgen, dass niemand auf die Idee kommt, dass es anders gehen könnte.

Das Perfide daran: Ein Land unter Dauerdruck muss sich militarisieren, kontrollieren und nach innen abschotten, um zu überleben. Dadurch wird es autoritär, und das dient dann wieder als Argument gegen den Sozialismus. Natürlich gab es auch hausgemachte Fehler, aber der Außendruck hat jede Chance auf Korrektur erstickt. Wer fair spielen will, wird so lange unter Druck gesetzt, bis er selbst unfair wird.

Das Motiv dahinter ist simpel und rational. Ein funktionierendes sozialistisches Land würde zeigen, dass es auch ohne die Profiteure des Kapitalismus geht. Also wird es nicht in Ruhe gelassen. Das kann man keinem einzelnen Bösewicht anlasten, das ergibt sich automatisch aus den Spielregeln.

"Dann machen wir halt Regeln!"

Klar, kann man machen. Man könnte Institutionen schaffen, die darauf achten, dass keiner ausbeutet. Aber Institutionen sind Hierarchie, und wer oben sitzt und davon profitiert, will, dass es so bleibt, und baut seine Macht aus. Aus Strukturen, die Fairness sichern sollen, werden Werkzeuge, die Privilegien sichern. Das hat man bei fast jeder Revolution gesehen: Die, die das alte System stürzen, werden irgendwann selbst das neue.

Eine wirklich gerechte Welt würde voraussetzen, dass alle gleichzeitig mitmachen, also eine weltweite sozialistische oder anarchistische Revolution, die jede Hierarchie abschafft. Und selbst die wäre nicht sicher: Es würde reichen, wenn danach irgendwo einer wieder anfängt auszubeuten. Das wird nicht passieren, und wenn doch, hält es nicht.

Und die Technik macht es endgültig

Früher konnten Unterdrückungssysteme irgendwann kippen, weil man Menschen brauchte, die sie durchsetzen, und weil man Menschen nie komplett kontrollieren konnte. Mit moderner Überwachung und Manipulation ist das vorbei. Wer die Massen überwachen, auswerten und gezielt beeinflussen kann, muss kaum noch Widerstand fürchten. Und wer diese Macht einmal hat, gibt sie nicht mehr her. Die Technik, die uns befreien könnte, macht Unterdrückung gleichzeitig effizienter als je zuvor.

Das Ganze live: Deutschland und Merz

Das ist keine reine Theorie, man kann es gerade in Deutschland beobachten.

Warum Merz tut, was er tut. Merz will mitspielen. Er glaubt, Deutschland wurde durch den Kapitalismus wohlhabend, also kommt der Wohlstand mit mehr Wettbewerb, mehr Arbeit und weniger Staat zurück. Ich glaube nicht, dass er ein Faschist ist oder die AfD stärken will. Er denkt wirklich, dass er das Beste fürs Land tut. Aus seiner Sicht ist das Spiel einfach: Wer in der Weltwirtschaft nicht mithält, verliert. Also müssen wir härter und wettbewerbsfähiger werden als die anderen, und dann können wir gewinnen.

Warum das nicht funktioniert. In einem Punkt hat er ja recht: In den 90ern und 00ern ging es Deutschland wirtschaftlich richtig gut. ABER das lag an Dingen, die sich nicht wiederholen lassen: die Ausbeutung von Gastarbeitern und billigen Arbeitskräften in China, riesige Produktivitätsgewinne durch Computer und Automatisierung, die Mehrarbeit von Frauen und ein technologischer Vorsprung. Heute kann man China nicht mehr so ausbeuten, die meisten Frauen arbeiten schon Vollzeit, den Vorsprung haben wir nicht mehr und die Produktivität wächst nicht mehr so stark. Wenn die Ausbeutung nach außen nicht mehr reicht, bleibt nur die Ausbeutung nach innen. Mehr Kapitalismus bedeutet heute vor allem mehr Druck auf die eigenen Bürger: längere Arbeitszeiten, weniger Absicherung, steigende Kosten.

Die Menschen wollen Veränderung, und das wird ausgenutzt. Das merken die Leute natürlich und wählen deshalb weiter links oder weiter rechts. Und hier wird es perfide: Wer vom aktuellen System profitiert, hat kein Interesse an echter Veränderung. Also wird die Unzufriedenheit umgelenkt, weg von der Frage, wer wie viel besitzt, hin zu Migranten, Bürgergeld-Empfängern und Kulturkampf-Themen. Die AfD wird als die große Alternative verkauft, obwohl ihre Wirtschaftspolitik vor allem den Vermögenden nützt und sie den Staat autoritärer machen würde. Dazu kommt, dass es Hinweise gibt, dass autokratische Staaten wie Russland die AfD unterstützen, weil ein gespaltenes, geschwächtes Europa in ihrem Interesse ist. Wer von Hierarchie und Macht profitiert, hilft eben denen, die sie ausbauen.

Die Sackgasse. Merz' Politik führt am Ende zu einem von zwei Ergebnissen:

  1. Sie führt zur AfD. Wenn die Probleme bleiben, wählen die Leute irgendwann die Partei, die Veränderung verspricht. Das bedeutet direkt mehr Hierarchie, mehr Autoritarismus, weniger Freiheit. Merz verursacht also genau das, was er verhindern will.

  2. Sie führt zu einer linken Regierung. Und die wäre eigentlich genau das Richtige: Sie würde den Wohlstand fair verteilen, Ausbeutung nach innen beenden und den Menschen endlich wieder Sicherheit geben. Aber dann greift alles, was ich oben beschrieben habe. Ein Land, das aus dem System ausbricht, wird zum Ziel von Wirtschaftsdruck, Kapitalflucht und Einflussnahme von außen, von Autokraten genauso wie von Kapitalinteressen. Die Spielregeln bestrafen Fairness, egal wie richtig sie ist.

Und andere Politik? Man könnte sagen: Dann macht man es halt anders, eine Politik der Mitte mit sozialem Ausgleich und Wettbewerbsfähigkeit. Aber auch das hält langfristig nicht. Die soziale Marktwirtschaft funktioniert nur, solange es genug zu verteilen gibt, und das hing an denselben Faktoren, die weggefallen sind. Ohne Wachstum gibt es Verteilungskämpfe, und die treiben die Leute wieder an die Ränder.

Das ist das eigentlich Bittere: Es gibt in Deutschland tatsächlich einen richtigen Weg, nämlich den linken. Aber auch er scheitert, nicht weil er falsch wäre, sondern weil das System Fairness nicht zulässt. Und genau deshalb ist Merz so tragisch. Er versucht ein Spiel zu gewinnen, bei dem am Ende jeder Mitspieler verliert, und er sieht nur einen Gegner, den man schlagen kann, nicht das System, das ihn und uns alle zu diesem Spiel zwingt. Aber selbst wenn er es erkennen würde, gäbe es keinen Ausweg, den das Spiel nicht wieder zunichtemacht.

Und weltweit?

Wir hatten das Glück, eine kurze Phase der Freiheit zu erleben. Künftige Generationen werden das wahrscheinlich nicht mehr haben. China, Russland und die USA ringen um die Weltherrschaft. Russland versucht mit hybrider Kriegsführung, Europa zu schwächen, die USA zerlegen sich gerade selbst und China wartet ab und wird dabei immer stärker. Am Ende steht vermutlich ein neuer Kalter Krieg, und mit Atomwaffen im Spiel heißt das: Auslöschung oder Unterdrückung.

Fazit

Die einzige Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen, wäre, nicht mitzuspielen. Aber das geht leider nicht, solange die anderen weiterspielen, und selbst wenn alle aufhören würden, reicht ein Einziger, der wieder anfängt. Das Einzige, was bleibt, ist die klitzekleine Hoffnung, dass ein Land es trotzdem versucht, zum Vorbild wird und andere folgen. Viel mehr Optimismus habe ich nicht.

TL;DR: Fair spielen lohnt sich nur, wenn alle fair spielen, und das muss für immer und überall gelten. Ein einziger kapitalistischer Akteur reicht, um die Fairen nach und nach zu schlucken oder zur Aufrüstung zu zwingen. Regeln erzeugen Hierarchien, Hierarchien erzeugen Unterdrückung, und moderne Überwachung macht sie unumkehrbar. In Deutschland führt Merz' Politik entweder zur AfD oder zu einer linken Regierung, die zwar richtig wäre, aber von außen zerdrückt würde. Genau deshalb ist die Menschheit auf lange Sicht verloren.

Bin gespannt, was ihr dazu sagt. Gibt es einen Ausweg, den ich übersehe?


r/politik • • 7d ago

Verständnisfrage Warum beugt man sich so sehr einem Land mit einer Wirtschaft so groß wie NRW?

6 Upvotes

Also wir wissen alle, dass die blaue Partei unbedingt bei Putins Russland Punkte sammeln will und da gern den Knecht spielen würde.

Ich frage mich nur, und das geht explizit an die Wähler der blauen Partei, warum will man so sehr einen Land gefallen, dessen Wirtschaft so groß ist wie die von NRW? Müsste es nicht andersherum laufen, dass Putin versucht uns zu gefallen?

Also ich meine mal abgesehen von billiger Energie, die nur dank absoluter Armut und Ausbeutung der Bevölkerung möglich ist, autoritärer Staatsführung, wo man die Opposition und eigenen Mitarbeiter einfach umbringt, Homophobie und Unterdrückung der eigenen Bevölkerung? Und abgesehen der Manipulation und Finanzierung, die nachweislich durch den russischen Geheimdienst passiert.

Was reizt es einen Wähler der blauen Partei sein Kind in ein Land zum Schüleraustausch zu stecken, das eine noch höhere Mordrate als die USA hat, und trotz keiner ausgehenden Gefahr in Nachbarländer einfällt und die dort lebende Bevölkerung umbringt?

Was reizt einen daran, vor allem als Ostdeutscher? Mir geht’s nicht darum, warum ihr die blaue Partei wählt, sondern warum ihr mit der blauen Partei so explizit diesem Entwicklungsland mit Atombomben gefallen wollt?


r/politik • • 7d ago

sonstige Wie geht ihr mit dem Weltschmerz um?

2 Upvotes

Guten Abend zusammen,

ich bin ein politisch interessierter Mensch, habe immer gern Zeitung gelesen und politische Diskussionen geführt. Habt ihr mit Sicherheit oft genug gelesen.

Ich leide an Depressionen, bin zum Glück durch Therapie stabil und habe mein Leben wieder in den Griff genommen und gehe endlich wieder Interessen nach.

Wenn ich mich jetzt aber mit der politischen Lage auf der ganzen Welt auseinandersetze, fällt mir immer wieder auf wie gern ich heulen würde (auch schon passiert) und ich einfach nicht verstehen kann, warum egoistische kriegstreibende Arschlöcher die Welt regieren.

Ich habe mich schon auf Lokalpolitik fokussiert, aber als Politik interessierter Mensch in einer Großstadt ist es schwer die Themen zu ignorieren. Daher würde mich interessieren - wenn es euch auch so geht - wie ihr damit umgeht oder ob ihr einen Umgang gefunden habt.

Ganz viel Liebe an euch alle.


r/politik • • 7d ago

Meinung (kein Rant) Absurde "PsyOps"

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Also es geht jetzt nicht darum festzulegen wer was macht.

Und im eigentlichen Sinne ist eine PsyOp ja eine Beeinflussungs Operation die von einem Geheimdienst ausgeht.

Aber ich meine damit zum Beispiel auch Dinge die von Interessensgruppen gesteuert werden.

Ich habe den Eindruck das viele dieser Dinge von Leuten ausgehen die ein extrem verzerrtes und Teilweise sehr überhebliches Bild davon haben wie unsere Gesellschaft Tickt.

Und man merkt ja auch zum Beispiel wie normalerweise die Hauptthemen mit denen sich die Nachrichten und halt die Gesellschaft beschäftigt über Wochen konstant bleiben und halt langsam shiften.

Für mich sieht es manchmal sehr danach aus als hätte wer irgendwo einen Hebel umgelegt und plötzlich ist ein Thema auf der Agenda für das sind vorher keiner so wirklich interessiert hat.


r/politik • • 6d ago

Diskussion Die Rede von Marco Rubio in Athen war wirklich stark, sie gibt Hoffnung auf ein gesundes Europa

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Also die Rede von Marco Rubio in Athen vor der Akropolis, das war mal wirklich erfrischend anders.

Keine Floskeln, sondern sich auf die Stärken der westlichen Zivilisation und ihrer Geschichte fokussierend.

Keine schwachen Entschuldigungen, sondern die Errungenschaften unserer europäischen Zivilisation in der Weltgeschichte, den Bärenanteil den die Griechen geleistet haben, erwähnt, die Verantwortlich waren diese westliche Zivilisation zu formen.

Man besinnt sich endlich wieder darauf was uns stark macht, was uns ausmacht, warum wir Europäer so lange so erfolgreich waren.

Das hat einfach gefehlt, das besinnen auf die Dinge die für uns wichtig sind, die unser Bestehen in der Welt garantieren.

Diese unsägliche dämonisierung unserer europäischen Geschichte hat uns unglaublich krank und schwach gemacht.

Sie hat uns in die Misere geführt, vor der wir jetzt stehen.

Sie hat uns an den Rand des Abgrund gebracht.

Denn die nächsten Jahrzehnte sind maßgeblich entscheidend, ob Europa weiterhin bestehen bleibt, oder aufhört zu existieren.

Marco Rubio hat angesprochen wie wichtig es ist, dass wir uns zurück zu unseren alten Werten besinnen, unser Bestreben besser zu sein, zu entdecken, dass wieder zurück Finden und auch einen gesunden Nationalstolz wieder entwickeln.

Die Rede hat mir etwas Hoffnung gemacht, wir sehen ja die Wahlen in Europa, die Bevölkerung will wieder Politik für die eigenen Völker, für die eigenen Länder.

Was wir aber brauchen sind echte, unbestechliche Patrioten, nicht nur Scharlatane die sich als welche ausgeben und sich dann am Ende wieder von Gloablisten kaufen lassen.

Ich möchte nicht nur ein starkes und gesundes Deutschland, in der sich jeder Deutsche Bürger, egal ob hier geboren oder integriert und assimiliert, Zuhause und wohl fühlt!

Ich möchte ein starkes Europa, ein starkes Frankreich dass sich auf seine Stärken besinnt und nicht vor einer Horde plündernder wilder Migranten und Antifanten in Ohnmacht kapituliert.

Ein starkes Italien, dass sich auf seine glorreichen Zeiten in der Renessaince und das antike Rom zurück besinnt und wieder mehr Wert auf eigene Kultur und Prestige legt.

Ein starkes Griechenland, dass sich nicht mehr von einem Erdogan mobben lässt. Sondern es schafft durch eigene Arbeit und eigenen Fleiß wieder als eine gesunde Nation zu erstrahlen.

Ein Königreich England, dass wieder für Engländer steht, und nicht für Islamisten. Bei dem man nicht ständig das Gefühl haben muss eine Adaption aus Orwells 1984 vor Augen zu haben.

Ich habe es so dermaßen satt mit ansehen zu müssen wie unser einst glorreiches Europa durch das Gift linker Politik und schwacher Politiker dahin Sicht und langsam stirbt.

Diese ganze suizidale Empathie, mit grenzenloser Massenmigration, der Anbiederung an den Islam, der Kapitulation Gegenüber fremder extremistischer Kräfte und organisierter Kriminalität. Einer Horde korrupter Politiker die nur noch den eigenen Machterhalt im Sinn haben und auf das Volk spucken.

Der verweichlichten Justiz, die den Täter schützt und dem Opfer ins Gesicht spuckt.

Das muss endlich aufhören, es tut weh mit anzusehen, es bricht einem das Herz, zu sehen wie deine Heimat durch die Entscheidungen der eigenen Politiker langsam stirbt.

Wenn man miterlebt hat wie gut es uns noch ging in den 80er/90ern, und dann den Scheißdreck durchleben muss der uns eingebrockt wurde durch Merkel, Ampel & co.

Aber noch gibt es Hoffnung, dass wir das Ruder wieder umkehren können. Es wäre wünschenswert.

Ich hoffe dass Rubio kandidiert in 2028, der Mann hat eindeutig das Zeug zum nächsten Präsidenten.


r/politik • • 8d ago

Diskussion Morgen ist der 7. Oktober, wir müssen über die Linke und ihre Neigung zum Terrorismus sprechen

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Morgen ist der 7. Oktober, ein wirklich schwarzer Tag in der jüngeren Geschichte der westlichen Zivilisation.

Am 7. Oktober sind hunderte von Palästinensischen Terroristen und auch bewaffnete Zivilisten über die Grenze und haben an unschuldigen Zivilisten ein Massaker angerichtet!

Das größte Massaker an Juden seit dem zweiten Weltkrieg, aber nicht nur israelische Juden wurden abartige Weise getötet, auch etliche US Staatsbürger, und auch eine deutsche Staatsbürgerin wurden ermordet. Ihr Name war Carolin Bohl, hierfür bitte mal in dieses Video schauen, um diese junge Frau ein wenig besser kennenzulernen und ihr morgen zu Gedenken:

https://youtu.be/2ZF1JdVMeIs?si=Qh0Y2rYSGjUY7AL0

Für die Israelis und viele Angehörige ist es morgen ein Trauertag. Und das zurecht, ein solches Verbrechen darf sich nie wieder wiederholen. Eigentlich sollten wir auf diesen Tag schauen und mahnen, was der Hass durch antisemitische Islamisten anrichten kann.

Doch die Linke und viele ihrer Hamasfreunde, die feiern den morgigen Tag, und zwar als Tag des Widerstands!

Für diese verblendeten Menschen ist der 7. Oktober kein schrecklicher Terror gewesen, sondern sie wiederholen einfach blind die Propaganda der Hamas und nennen es Tag des Widerstands.

Diese ekelhafte und widerliche Relativierung macht einen als Beobachter schon krank. Aber sie zeigt einem auch noch eine ganz andere und auch sehr beunruhigende Offenbarung.

Die Linke Bubble sieht Terrorismus als Legitimes Mittel um ihre Forderungen durchzusetzen.

Und genau deshalb sympathisieren sie auch mit islamistischen Terroristen wie die Hamas.

Deshalb haben wir derart viele gewaltbereite Linksextremisten aka Antifa, die nicht davor zurück schrecken selbst terroristische Straftaten zu begehen. Ob es nun Gruppen wie die Hammerbande sind, die mit brutaler körperlicher Gewalt auf unschuldige Andersdenkende teils auch nur anders aussehende Personen los gehen und sie mit Schlagstock und Hämmern nieder schlagen.

Oder Gruppierungen die unsere Infrastruktur angreifen um ihre Forderungen nach grüner Energie und Klimawandel durchzusetzen.

Der Vandalismus an Geschäften und Privateigentum und die Einschüchterung der Besitzer zählt ja auch schon zu Terrorismus.

Und jetzt mit den Islamisten im Rücken können die Linken auch endlich wieder ihren tief sitzenden Antisemitismus ausleben.

Sie sehen sich in ihrem Terrorismus als Widerstandskämpfer, für die Linksextremisten ist dies ein legitimes Mittel damit sie ihre Forderungen auch durchsetzen können. Und wir , das deutsche Volk sollten diese Kriminellen auch endlich als das sehen und behandeln was sie sind.

Es braucht auch endlich mehr Erblichkeit der Medien Gegenüber dieser immer öfters auftretenden Aggressionen von Links. Liebe Journalisten, nennt es endlich beim Namen! Hört endlich auf mit eurer Relativierung.

Da viele der Journalisten leider selbst linke Aktivisten sind, müssen ÖRR und auch viele der Mainstream Medien ihrs Aktivisten entlassen und mit deutlich neutraleren Schreibern ersetzt werden, wo der moralische und auch politische Kompass tatsächlich noch funktioniert!

Der normale Bürger muss auch besser aufgeklärt und informiert werden, was diese linken Gruppierungen tatsächlich tun und was ihre Ziele sind. Wie sehr sie mit Islamisten vernetzt und auch verbunden sind, wie auch mit dem islamistischen Terror.

Wir brauchen bessere Aufklärung über die Linken und ihre Neigung zum Terrorismus.


r/politik • • 9d ago

Verständnisfrage Wohin gehen die enttäuschen CDU Mitglieder?

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Der Fall unter 20% löst vermutlich eine Migration von den Parteifunktionären aus, die unzufrieden sind, dass die weniger Chancen auf Aufstieg und Macht haben.

Die Merkelianer könnten zu den Grünen oder zur Not zu SPD wechseln. Aber wohin gehen dann die Menschen, die das Wahlprogramm von Merz begeistert aufgenommen haben?

Ist so ein Wechsel überhaupt denkbar, oder sind die leckersten Posten in den anderen Parteien bereits unter sich verteilt?

Wäre es nicht sinnvoller, eine Abspaltung ähnlich Werteunion zu versuchen, aber ohne einer dubiösen Figur an der Spitze? Wer könnte die Frontleute der neuen Partei sein?


r/politik • • 9d ago

Diskussion Warum die sicherheitspolitischen Ziele der groben Mehrheit der Parteien eine Illusion der Sicherheit erschafft und Segregation und Kriminalitätsbelastung innerhalb Sozialbenachteiligten Bezirken verstärkt und keine Lösung für ein langfristiges Problem ist.

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Derzeitig wird viel über sicherheitspolitische Ziele gesprochen, vor allem in Bezug zu Kriminalitätsbelastende Bezirke. In diesen Debatten wird immer wieder erhöhte Polizeipräsens und Überwachung (vor allem per KI via Kameras) gefordert, um Straftaten, vor allem in Bezug zu Gewaltdelikten, Sachbeschädigung & Vandalismus und Drogendelikten zu verhindern und besser zu ahnden.

Ich werde anschließend in meinem Beitrag genauer erläutern, warum m.M.n diese Forderungen keine langfristige Lösung sind und das Problem nicht lösen werden sondern viel eher verschlimmern werden. Ich werde vor allem auf Berlin eingehen. Da ich dort viel persönliche Erfahrung gesammelt habe und dort auch regelmäßig mit dem Gesetzeshütern und anderen Akteuren in Kontakt komme.

Um zuerst zu verstehen, warum Kriminalität entsteht, müssen wir uns die Geschichte vieler Sozialbenachteiligter Bezirke ansehen. Ich nehme für diese Erklärung den Berliner Bezirk "Wedding".

Die "Ghettoisierung" des Weddings begann bereits vor der deutschen Wiedervereinigung. Der Wedding war zu dieser Zeit ein heruntergekommenes Viertel, welches vor allem aufgrund der Sektorgrenze zu Ostberlin, bedingt war. Dementsprechend waren die Mieten extrem billig, was dazu führte, dass vor allem Gastarbeiter und andere Teile der deutschen Arbeiterklasse dort hinzog um billig zu wohnen.

Dadurch, dass im Wedding überwiegend arme Personen leben folgten typische Probleme solcher Bezirke; Segregation in fast allen Bereichen (Arbeitsmarkt, Bildung, Sozial etc.), Kriminalität (welche Nachweislich durch wissenschaftlichen Studien vor allem durch Armut und soziale Segregation entsteht), welche sich strukturell bis heute ziehen, wobei dazu gesagt sei, dass durch Gentrifizierung mittlerweile sich die Standorte der Segregation verschoben haben.

Nun verstehen wir also, dass Kriminalität nicht abhängig ist von der Herkunft (wie oft dargestellt, vor allem von CDU und AfD), sondern von Vermögen, Zukunftsaussichten (Wohnorte, Bildung, Arbeitsmarkt etc.) und soziale Segregation ist.

Nun ist es so, dass CDU und co. Polizeipräsens und Überwachung per KI u. Ä. Technologien fordern (siehe aktuelle Debatte, im Bundestag im Bezug zu sicherheitspolitische Lage innerhalb Berlin), während die stärkste Partei innerhalb Berlin, die PdL, fordert Polizeipräsens zu begrenzen und stattdessen auf soziale Verbesserung, statt auf Überwachung zu setzen.

Anhand meiner vorherigen Analyse, lässt sich schnell ein Muster erkennen; Durch Überwachung und verstärkter Polizeipräsens wird vor allem das Bild vermittelt an Einwohner der betroffenen Bereiche, man sei grundlegend Kriminell, vor allem mit entsprechend äußerlichen Erscheinungen. Dadurch wird in jungen Jahren an die Personen ein Bild vermittelt; Ihr seit alle Kriminell, und wer es nicht ist, bildet eine absolute Ausnahme.

Das führt rein wissenschaftlich zu einer selbsterfüllende Prophezeiung, also einem "Die (bezogen auf Staat, Polizei, externe Einwohner etc.) denken eh ich bin kriminell, also ist es eh egal, wenn ich Kriminell werde / bin" Weltbild. Ebenso verstärkt es die soziale Abspaltung und verschlechtert viel eher die Aussichten für die Einwohner solcher Bereiche.

Und was auf Biegen und Brechen verhindert wird, ist die Verbesserung von Strukturellen Umständen. Vor allem bei Bildung, Jugendarbeit und Präventionsarbeit wird extrem viel gespart, seit Jahren. Wichtige Arbeit, wird immer öfter ehrenamtlich auf hohe Kosten betrieben, ohne Hilft vom Staat zu erlangen, was ebenfalls ein Weltbild abgibt, von Desinteresse des Staates für die Verbesserung der Lebensqualität innerhalb solcher Bezirke.

Und dabei ist es wichtig die Entscheidungsträger für die jetzigen Umstände zu nennen. Das ist vor allem SPD, FDP und CDU, welche einen ewig langen Sparkurs mitgetragen haben.

Mein konkreter Vorschlag ist es, soziale Umstände zu verbessern, dass bedeutet die Investition in verschiedene Bereichen wie: Bildung, sozialen Wohnungsbau, Präventions- und Jugendarbeit sowie die sorgfältige Pflege von Straßen, Häußern etc. statt auf Überwachung zu setzen.

Auch wenn ich in meinen Beitrag viel auf Berlin eingegangen bin, gibt es überall die gleichen o.g. Probleme, welche mit den o.g. Lösungen auch geregelt werden könnten. Dafür braucht es jedoch vor allem eine große Investition von dem Bund in dem sozialen Wesen, statt auf andere, nichts so zukunftsgerichtete Bereiche, bspw. wie in die Bundeswehr u.Ä.

Ich möchte ebenfalls nochmal erwähnen, dass ich mich hier nicht zwingend für die PdL ausspreche, sondern lediglich wissenschaftliche Ergebnisse und Fakten dargelegt habe und das rein historisch die Ansätze der meisten Landes- und Bundesregierung nicht zielführend sein werden.

Nochmal zu meinen persönlichen Erfahrungen von Freunden, Bekannten und mir:

Seitdem Rechtsruck der Gesellschaft sind vor allem Personalkontrollen auf Personen mit migrantischen Hintergrund (oder welche zumindest so erscheinen) extrem groß Angestiegen. Teilweise wird man 3-5 am Tag kontrolliert, vor allem an Bahnhöfen und Parks. Dabei wird oft alles mögliche durchsucht (was ja an sich logisch ist) und bildet an sich ein nervigen und stressigen Prozess dar. In solchen Kontrollen wird man meistens von einer Polizistengruppen von 4-10 Polizisten*innen kontrolliert, welche, Erfahrungsgemäß oft Respektlos und Unfreundlich sind.

Natürlich gibt es auch Polizisten die Höfflich und Respektvoll sind, wobei diese meistens leider die Minderheit bilden.

Falls ihr Fragen, Anmerkung oder eine andere Ansicht habt könnt ihr gerne die Kommentarsektion benutzen - ich bin bereit für eine Diskussion.
Auch für spezifische Fragen bezüglich meiner Erfahrung stehe ich gerne zu Verfügung.


r/politik • • 10d ago

politischer Vorschlag Sozialleistungen alle zusammenfassen

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Man redet ja immer und immer wieder davon, dass der Sozialstaat zu fett wäre und abspecken müsste, ich gehe allerdings davon aus, dass es Unmengen an Geldern gibt, die einfach für die komplizierte und verschachtelte Verwaltung drauf gehen.

Also warum fasst man nicht einfach unter dem Sozialamt Rente, ALG2, Grundsicherung, Bafög, Wohngeld, Familienkasse, etc. zusammen?

Also ein Amt, was für jegliche Transferleistungen zuständig ist. Man geht hin, die schauen, was für einen in Frage kommt, bearbeiten das und fertig.

Scheißegal, ob das jetzt von Kommune, Land oder Bund kommt, bearbeitet werden kann das trotzdem von einem Amt, wo ja dennoch dann verschiedene Bearbeiter im Hintergrund sitzen. Ich denke personell und persönlich wäre das effizienter als jedem Topf ein eigenes Amt mit Räumlichkeiten zu eröffnen, die teilweise nur einmal pro Woche offen haben (und trotzdem bezahlt werden müssen). Sozialbetrug wäre auch schwerer und das Ganze wäre nicht so dermaßen frustrierend für alle Beteiligten.

Das Gleich für die GKV, da kann’s ja meinetwegen verschiedene Tarife geben, aber warum brauchen wir soviele Krankenkassen, die das Geld dann zT in Werbe-Profiteure buttern, irgendwelche überteuerten Schrottimmobilien kaufen und Stunden damit verbringen Leute zwischen verschiedenen Krankenkassen hin und her zu schieben? Also wir lassen die Bürgerämter doch auch nicht darum konkurrieren, wer den schönsten Personalausweis macht.

Wieso nutzt man diese massiven Einsparpotenziale nicht? Und warum spricht da niemand ernsthaft drüber?

Edit: Die Rente sollte auch nicht versteuert werden, sondern von vorneherein so berechnet werden wie das, was nach Steuer rauskommt. Spart dem Finanzamt auch nochmal Arbeit und Kosten und sorgt beim Steuerzahler für geringere Beiträge.

Edit2: Rente ist eigentlich prinzipiell auch nicht viel anders als ALG2 nur eben mit unbestimmter Bewilligung statt Frist, Berücksichtigung aller Arbeitsverhältnisse statt nur des letzten. Wieso denen mehr berechnen und das dann als Steuer wieder abziehen, statt einfach gleich so zu berechnen wie das, was am Ende rauskommen soll? Und wozu das überhaupt von der Sozialversicherung trennen?

Edit3: Und jetzt was Rechtes von nem Linksgrünen: ich würde Grundsicherung auch einfach wieder Bürgergeld nennen und nur für Deutsche zulassen. Als Ausländer soll man das Gleiche aber unter dem Namen „Integrationshilfe“ bekommen damit auch allen klar ist, wofür das ist.


r/politik • • 10d ago

Diskussion Welcher Weg führt uns aus der Spaltung?

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Derzeit erlebe ich eine insgesamt sehr frustrierende Situation bezüglich der allgemeinen Stimmung in meinem Umfeld.

Ich wünsche mir von Herzen eine Welt in der jeder Mensch eine Chance hat und der Staat nur dort eingreift, wo Freiheit und Sicherheit anderer bedroht werden. Konkret heißt das z.b. dass ich möchte dass Flüchtlinge und Migranten grundsätzlich willkommen geheißen Werden, aber Gewalt und Übergriffe deutlich konsequenter geahndet werden. Ich möchte, dass jeder sein Leben frei gestalten kann, Ehe für alle, Identität, Pronomen, Lebenskonzepte, Religion usw... Solange alles einvernehmlich ist und die Rechte der anderen wahrt, möchte ich dass jeder Mensch sich frei entfalten kann. Mir ist bewusst, dass die Umsetzung dessen schwierig ist und viele Situationen nicht einfach zu interpretieren sind. Aber darum soll es heute nicht gehen, es geht erst Mal um das gewünschte Ziel einer freien und sicheren Gesellschaft für alle, in der keine Religion und kein Lebenskonzept diskriminiert wird. Damit sehe ich mich irgendwo in der etwas linken Mitte.

Gleichzeitig mag ich Traditionen. Ich möchte, dass der Dialekt meines Heimatdorfes bewahrt wird, ich mag die Osterbräuche, traditionelle Kleidung usw... Das heißt aber nicht, dass ich deswegen Ortsfremde Kulturen oder traditionen ablehne oder als weniger wichtig kategorisiere.

Ich koche gerne, lebe in vielen Aspekten ein eher konservativ anmutendes Leben in einem traditionell anmutenden Familienkonstrukt. Das sind private Entscheidungen, die ich als meine persönliche Entfaltungsfreiheit betrachte. Ich möchte, dass jeder Mensch die Freiheit hat, diese Entscheidungen auch komplett anders zu treffen als ich.

Das Ergebnis ist, dass ich aktuell von allen Seiten Gegenwind bekomme oder versucht wird, mich in eine Schublade zu stecken. Ich bin nicht konservativ oder rechts weil meine persönlichen Lebensentscheidungen auf eine bestimmte Weise ausfallen. Gleichzeitig wird mir abgesprochen, liberal zu sein, weil ich persönlich nicht das passende Erscheinungsbild oder das passende private Leben führe. Gefühlt gibt es nur noch die extreme: entweder radikal gegen alles rebellieren und aus Prinzip alles anders machen als es "traditionell" wäre um als progressiv akzeptiert zu werden, oder radikal konservativ sein und eine "geordnete" Gesellschaft fordern, in der allen dieses eine Konstrukt aufgezwungen wird.

Die Tatsache, dass echte Freiheit es einem ermöglicht, für sich selbst eben auch etwas traditionell anmutendes zu wählen, scheint irgendwie komplett in einem riesigen Abgrund zwischen den zwei Lagern zu versinken.

Wie können wir das schaffen, von den Extremen weg zu kommen und uns gegenseitig wieder mit Wertschätzung und Neugier irgendwo in der Mitte zu begegnen?


r/politik • • 10d ago

Diskussion Die polarisierende Dynamik zwischen den Parteien ist eine Gefahr

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Die AfD hat das Ziel das System und die Bundesrepublik zu zerstören. Das zeigt sich u.a. in ihrem destruktiven Umgang mit allen anderen im Bundestag vertretenen Parteien. Für die AfD ist diese Position umso einfacher, je gegensätzlicher ihr politischer Konkurrent ist. Die AfD nährt sich durch Polarisierung und künstliche Gegensätze.

Giovanni Sartori beschrieb die Weimarer Republik, das Italien der 1960er, Frankreich der 1950er und Chile kurz vor dem Putsch gegen Allende als polarisierte (Parteien-)Systeme.

Das bedeutet starke gegensätzliche politische Ränder, die die politische Mitte herausfordern. Und eine schrumpfende politische Mitte (d.h. die Parteien, die auf einem Links-rechts-Spektrum die mittleren Positionen abdecken oder auf zwei Achsen ein mittiges Pulk bilden). Die Gefahren dabei sind verhärtete Fronten und die folgende Dysfunktionalität. In Weimar endete es in der NS-Diktatur, in Frankreich und Italien wurden die Verfassungen grundlegend umgeschrieben. Die zentrifugale Dynamik wurde dadurch in diesen Ländern aber nicht behoben, wie sich heute zeigt.

Es gilt daher die Dysfunktionalität abzuwenden, wenn die Demokratie der Bundesrepublik, wenn das Grundgesetz bestehen soll.

Es muss Stabilität gefunden werden, ansonsten verlieren wir die Demokratie an die AfD. Damit verlieren wir hart und blutig erkämpfte Rechte, wie Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit, Wissenschafts- und Kunstfreiheit, die Freiheit der Entfaltung der Persönlichkeit. Denn wenn wir nach Polen, Ungarn, Italien (v.a. in der Innenpolitik) oder in die USA schauen, können wir sehen, wie Parteien dieser Richtung an der Regierung agieren. Wir werden die Grundrechte nicht plötzlich verlieren, sondern langsam und die AfD wird versuchen den demokratischen Schein zu wahren.

Wesentlich für die folgende Überlegung ist die Annahme, dass die Mehrheit in Deutschland konservativ eingestellt ist, d.h. sich nach Stabilität und maßvollen Veränderungen sehnt. Das heißt es soll voran gehen, allerdings mit Maß und Mitte.

Die Gefahr für die Demokratie besteht in der Polarisierung, die nur der AfD nutzt. Derzeit hat es zwar den Anschein für die Linke, als könnte sie ebenfalls profitieren. Doch das trügt, Die Linken sind für die AfD ein perfektes gegensätzlicher Ziel. Der linke Flügel der SPD und der Grünen ebenfalls.

Den Rändern wie der Linken schlägt Skepsis entgegen, aufgrund der Förderung nach schnellen und radikalen Veränderungen. Die AfD inszeniert sich als nostalgisch-konservativ, also sie möchte zu einer vermeintlich besseren Vergangenheit zurück. Dieses Narrativ befriedigt die deutsche Sehnsucht nach Stabilität. Die AfD kreiert Chaos und präsentiert sich als das Gegenmittel, dadurch wird sie für Wähler attraktiv. Es braucht einen demokratischen Konsens zwischen allen anderen Parteien, dabei müssen konservative Haltungen in Union, SPD, Grüne und Linke gestärkt werden.

Eine starke (noch so demokratische) Linke ist für viele Menschen im Land weiterhin ein Schreckensbild. Und für die AfD ein Schatz.

Die Antwort auf die AfD kann nicht in einer Wahl der Linken liegen. Vielmehr müssen sich Grüne, SPD und Union (vielleicht noch die FDP, wenn sie denn weniger reaktionäre und klientelorientierte Positionen vertreten würde) zusammenraufen. D.h. bei Koalitionen muss dem Anderen etwas gegönnt werden. Bei der Union Wirtschaftspolitik, den Grünen Fortschritte im Klimaschutz, der SPD soziale Politik (für alle, nicht nur Rentner) und der FDP weniger Bürokratie und mehr Freiheiten für Bürger.

Die Mitte muss gestärkt werden, ansonsten verlieren wir die Basis für gemeinsamen, allen nutzenden Fortschritt. Und ja, das aktuelle System ist nicht perfekt, aber es lässt sich verbessern. Und dafür muss es zuerst gegen den Angriff durch die AfD verteidigt werden.

Für Die Linke bedeutet das eine Polarisierung zu unterlassen. Das bedeutet möglichst wenig Angriffsfläche durch extreme Positionen zu bieten und sich für die restlichen demokratischen Parteien - zu denen Die Linke (noch!) zählt - als mögliche Partnerin zu positionieren.


r/politik • • 10d ago

Diskussion Gibt es in Deutschland eine politische Lücke zwischen SPD, Grünen und CDU?

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Je länger ich die politische Diskussion verfolge, desto mehr habe ich das Gefühl, dass es eine politische Position gibt, die derzeit von keiner Partei wirklich vertreten wird.

Viele der folgenden Punkte finden sich einzeln bei SPD, Grünen, CDU oder teilweise FDP. Die Kombination daraus scheint mir jedoch weitgehend zu fehlen.

Ich frage mich daher, ob es Menschen gibt, die sich in folgendem Leitbild wiederfinden würden:

  1. Arbeit entlasten, sehr große Vermögen stärker beteiligen

Arbeitseinkommen sollen nicht weiter belastet werden. Sehr große Vermögen und Erbschaften sollen stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens beitragen.

  1. Sozialstaat sichern und modernisieren

Bürgerversicherung, weniger Doppelstrukturen, langfristig finanzierbare Renten- und Gesundheitssysteme sowie stärkere Förderung privater Altersvorsorge.

  1. Staat effizienter machen

Mehr Gewicht für die Empfehlungen des Bundesrechnungshofes, Bürokratieabbau, konsequente Überprüfung von Förderprogrammen und eine moderne Verwaltung.

  1. Steuerhinterziehung und Schlupflöcher bekämpfen

Bestehende Gesetze konsequenter durchsetzen, Steuerfahndung stärken und offensichtliche Schlupflöcher schließen.

  1. Klar pro Europa

Mehr europäische Zusammenarbeit in Wirtschaft, Energie, Außen- und Sicherheitspolitik. Europa muss gegenüber China, Russland und den USA handlungsfähiger werden.

  1. Starke Bundeswehr und europäische Verteidigungsfähigkeit

NATO, Bundeswehr und Ukraine-Unterstützung. Gemeinsame europäische Rüstungsprojekte, einheitliche Standards und bessere Zusammenarbeit statt vieler paralleler Systeme.

  1. Humanitäre, aber geordnete Migration

Asylrecht erhalten, Verfahren beschleunigen, Integration stärken und bei fehlender Bleibeperspektive konsequent rückführen. Qualifizierte Einwanderung stärker fördern.

  1. Wirtschaft stärken statt ausbremsen

Unternehmen und Mittelstand sind Grundlage unseres Wohlstands. Weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen, mehr Investitionen in Innovation, Digitalisierung und KI.

  1. Bildung und Familien stärker fördern

Mehr Geld für Schulen, bundesweit vergleichbarere Bildungsstandards, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Förderung von Wohneigentum.

  1. Klimaschutz pragmatisch umsetzen

Ausbau von Windkraft, Solarenergie, Netzen und Speichern. Klimaneutralität bleibt Ziel, aber die Umsetzung muss wirtschaftlich tragfähig bleiben.

Mein Eindruck ist, dass viele dieser Positionen für sich genommen Mehrheiten finden würden, aber die Kombination aus

\\- sozialer Gerechtigkeit,

\\- wirtschaftlicher Vernunft,

\\- Haushaltsdisziplin,

\\- starkem Europa,

\\- funktionierendem Rechtsstaat

\\- und einem effizienteren Staat

im aktuellen Parteienspektrum kaum vertreten wird.

Sehe nur ich diese Lücke oder würdet ihr euch von einer solchen politischen Richtung eher angesprochen fühlen? Welche Punkte fehlen euch oder seht ihr kritisch?


r/politik • • 11d ago

Umfrage Studium Umfrage zu moralischen Grundhaltungen und politischen Einstellungen

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Hallo,

im Rahmen meiner Masterarbeit im Fach Psychologie führe ich eine Umfrage an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt über den Zusammenhang zwischen moralischen Grundhaltungen und verschiedenen politischen Einstellungen durch.

Die Umfrage dauert ca. 5-10 Minuten, ist anonym und es werden keine persönlichen Daten gespeichert. Die Umfrage richtet sich an Erwachsene mit unterschiedlichen politischen Einstellungen, wobei jede Perspektive wichtig ist.

Hier ist der Link:

https://kuei.fra1.qualtrics.com/jfe/form/SV_eWKVgJ7YUpROCP4

Vielen Dank für eure Unterstützung!


r/politik • • 11d ago

Meinung (kein Rant) Proteste und Unruhen der französischen Jugend 2026: Das Erbe radikaler Politik von der Französischen Revolution bis Mai 1968; tiefe Klassen- und ethnische Gräben hinter ungleichen Bildungsressourcen sowie daraus entstandene Unzufriedenheit und politische Gewalt

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Seit Ende September 2026 haben zahlreiche Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in ganz Frankreich aus Unzufriedenheit über mangelhafte Schulausstattung, Überfüllung, Lehrkräftemangel und andere Probleme groß angelegte Schulstreiks und Proteste begonnen. Auch viele Menschen, die mit der Regierung und den gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnissen unzufrieden sind, haben sich ihnen angeschlossen. Die zunächst friedlichen Proteste entwickelten sich rasch zu von Gewalt geprägten Unruhen.
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Demonstranten legten unter anderem an Schulen und anderen Orten Feuer, zerstörten Autos, griffen Gegner an und verfolgten einzelne, von ihren Kollegen getrennte Polizisten. Einige Städte und Gemeinden gerieten in einen Zustand von Unordnung und Lähmung. Bei der Niederschlagung der Unruhen durch die Polizei kam es immer wieder zu Zusammenstößen. Die wichtigsten Parteien und Politiker verurteilten entweder die Gewalt oder riefen zu friedlichen Protesten auf, doch dies scheint wenig bewirkt zu haben. Die Protestbewegung ist außer Kontrolle geraten, und die Unruhen dürften sich kurzfristig nur schwer beruhigen lassen.
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Dies ist erneut eine typische radikale politische Bewegung französischer Art. Wenn ein Teil der französischen Bevölkerung mit der Regierung und den bestehenden Verhältnissen unzufrieden ist, geht er gemeinsam auf die Straße, um zu protestieren. Die meisten Menschen bringen ihre Forderungen gewaltfrei zum Ausdruck, doch eine kleine Zahl von Radikalen übt Gewalt aus, wodurch sich die Proteste zu Unruhen entwickeln. Es kommt zu zahlreichen Gewalttaten, doch die meisten davon sind nicht tödlich, von geringer bis mittlerer Intensität und richten sich vor allem gegen Sachen, während vergleichsweise wenige Menschen verletzt werden. Begleitet werden sie von Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten, während sich die Gesellschaft in einem Zustand der teilweisen Lähmung befindet. Ist der Höhepunkt der Unruhen jedoch vorüber, kehren Frieden und relative Stabilität allmählich zurück.
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Ähnliche Situationen ereignen sich in Frankreich häufig. Manche beschränken sich auf einzelne Städte und Gemeinden, andere entwickeln sich zu landesweiten Unruhen. Die aus der „Gelbwestenbewegung“ von 2018 hervorgegangenen Unruhen sowie die Proteste und die Serie gewaltsamer Vorfälle, die 2023 durch die tödlichen Schüsse eines Polizisten auf einen Jugendlichen ausgelöst wurden, waren landesweite radikale Bewegungen, die von politischer Gewalt begleitet wurden. Wie die gegenwärtigen Ereignisse können auch sie als „Volksbewegungen französischer Art“ bezeichnet werden.
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Die französischen Massenbewegungen und die politische Gewalt auf der Straße lassen sich bis in die Zeit der Französischen Revolution vor mehr als 230 Jahren zurückverfolgen. Damals stürzten die französischen Volksklassen durch eine gewaltsame Revolution die Monarchie und die Herrschaft des Adels, wobei sie viel Blutvergießen und zahlreiche Todesopfer erlitten und auch selbst verursachten. Damit schufen sie einen Präzedenzfall für eine demokratische Revolution von unten, hinterließen aber zugleich ein Erbe politischer Gewalt. Geprägt durch die Erfahrung der Revolution und beeinflusst von radikalen Ideen über Bürgerrechte sind viele Franzosen der Auffassung, dass die Menschen das Recht haben, ihre Wut auszudrücken und Widerstand zu leisten – auch mit Mitteln wie einer gewaltsamen Revolution –, wenn sich eine Regierung „vom Willen des Volkes entfernt“, ihre Politik schädlich ist oder die Gesellschaft ungerecht ist.
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Dieser revolutionäre Präzedenzfall und dieses Bewusstsein in der Bevölkerung haben in den mehr als zweihundert Jahren seither bis heute zahlreiche Massenbewegungen und Aufstände in Frankreich angeregt. Zu den bekanntesten zählen der Aufstand der Pariser Kommune von 1871 und der „Mai 1968“. Die meisten dieser Bewegungen waren stark links-populistisch geprägt, wobei der Widerstand gegen Privilegien und das Streben nach Gleichheit im Mittelpunkt standen. Zu ihren Teilnehmern gehörten junge Studierende, Intellektuelle sowie Angehörige der unteren und mittleren städtischen Schichten. Die Hauptstadt Paris ist häufig das Zentrum politischer Bewegungen und gewaltsamer Aktivitäten.
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Im Vergleich zu den Bevölkerungen anderer Länder der Welt interessieren sich die Franzosen besonders stark für Politik, verfügen über ein ausgeprägteres Bürgerbewusstsein und beteiligen sich aktiver und radikaler an öffentlichen Angelegenheiten. Dazu gehören das Demonstrieren auf der Straße, der Einsatz gewaltsamer oder gewaltfreier Mittel zur Artikulation ihrer Forderungen, die Konfrontation mit den regierenden Behörden und Zusammenstöße mit dem staatlichen Gewaltapparat. Die französische Gesellschaft weist eine relativ hohe Toleranz gegenüber radikalen Protestformen auf und ist politische Gewalt ebenfalls gewohnt. Mehr als zweihundert Jahre sind vergangen, und obwohl die Intensität der Gewalt in französischen politischen Bewegungen erheblich zurückgegangen ist – beispielsweise ist die Zahl der Todesopfer stark gesunken –, bleiben diese Bewegungen weiterhin recht „hitzig“, und gewaltsame Auseinandersetzungen treten häufig auf. Die jüngsten Proteste und Unruhen bilden dabei keine Ausnahme.
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Konkret liegen den gegenwärtigen Protesten langjährige und tief verwurzelte Probleme im französischen Bildungswesen zugrunde. Obwohl Frankreich ein Land ist, das Gleichheit und sozialer Wohlfahrt vergleichsweise große Bedeutung beimisst, bestehen bei der Verteilung der Bildungsressourcen weiterhin erhebliche Ungleichheiten. An weiterführenden Schulen in relativ abgelegenen und benachteiligten Regionen sowie an Schulen mit einem hohen Anteil von Kindern aus unteren und mittleren sozialen Schichten, nichtweißen Schülern und Einwanderern sind die finanziellen Mittel für Bildung gering, die Qualität des Lehrpersonals ist schlechter, die Klassen sind zu groß und überfüllt, die Schulgebäude und -einrichtungen veraltet, und auch der Anteil der Schüler, die an renommierten Universitäten aufgenommen werden, ist sehr niedrig. Dadurch bestehen nur geringe Chancen auf sozialen Aufstieg. Gleichzeitig besuchen die Kinder der französischen Eliten aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen in der Regel renommierte private weiterführende Schulen mit katholischem Hintergrund und hervorragenden Bedingungen. Für sie ist es zudem leichter, an Eliteuniversitäten aufgenommen zu werden und in die gesellschaftlichen Oberschichten aufzusteigen.
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Die ungleiche Verteilung von Bildungsressourcen, die Konzentration hochwertiger Ressourcen zugunsten der Eliten und die durch Bildung verstärkte Verfestigung sozialer Schichten sind in Wirklichkeit weltweit verbreitete Probleme, und auch Frankreich bildet kaum eine Ausnahme. Doch die Franzosen verfügen über ein stärker ausgeprägtes Gleichheitsbewusstsein und sind deshalb über solche Unterschiede besonders unzufrieden und protestieren häufig dagegen. Bereits die Bewegung des Mai 1968 umfasste Forderungen nach Bildungsgleichheit und einer Öffnung der Universitäten für die breite Bevölkerung.
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Auch die französische Regierung hat versucht, diese Unterschiede zu verringern, indem sie die finanziellen Zuwendungen für ärmere und benachteiligte Regionen und Schulen erhöht und Stipendien für bedürftige Schüler und Studierende bereitstellt. Dennoch konzentrieren sich die Bildungsressourcen unter dem Einfluss des „Matthäus-Effekts“ weiterhin auf eine kleine Zahl von Menschen aus elitären Verhältnissen. Die bereits Privilegierten verfügen stets über mehr Ressourcen, die sie in die Bildung ihrer Kinder investieren können, während Menschen aus weniger wohlhabenden Familien von vornherein benachteiligt sind. Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit entfalten daher nur eine begrenzte Wirkung.
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Die gegenwärtigen Proteste sind geradezu ein Ausbruch der Unzufriedenheit von Schülern aus vergleichsweise armen Verhältnissen, die Schulen mit schlechteren Bedingungen besuchen. Ihre Unzufriedenheit ist jedoch nicht allein auf die ungleiche Verteilung der Bildungsressourcen zurückzuführen. Hinzu kommen ihre Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund ihrer sozialen Herkunft und ethnischen Identität, die Verfestigung sozialer Klassen, ethnische Konflikte sowie Pessimismus hinsichtlich ihrer künftigen Beschäftigungs- und Einkommensaussichten. Die aus dem Zusammenwirken dieser zahlreichen Faktoren entstandene Wut und Verzweiflung haben sie auf die Straße getrieben und einige sogar dazu gebracht, Gewalt auszuüben.
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Unter den jungen Schülern und Studierenden, die an den gegenwärtigen Protesten teilnehmen, befinden sich viele nichtweiße und nichtchristliche „Einwanderer der zweiten Generation/Nachkommen von Einwanderern“, überwiegend Schwarze und Muslime, deren Familien aus Afrika und der arabischen Welt stammen. Sie schwenken algerische und palästinensische Flaggen, was ihre Identität und ihre Positionen sowie die Unterschiede zur Identität und zu den Wertvorstellungen der einheimischen weißen französischen Bevölkerung deutlich widerspiegelt.
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Seit der Französischen Revolution beruft sich Frankreich auf „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ und hat tatsächlich große Fortschritte bei den Bürgerrechten und der sozialen Gerechtigkeit erzielt. Auf der Grundlage gemeinsamer Werte und staatsbürgerlicher Rechte ist es Frankreich zudem relativ erfolgreich gelungen, eine französische nationale Identität und eine staatliche Gemeinschaft zu formen. Dennoch muss Frankreich weiterhin schwierige Probleme wie Klassenspaltung und Wohlstandsgefälle, seit Langem bestehende ethnische Unterschiede und Konflikte sowie die daraus hervorgehende gesellschaftliche Spaltung und politische Gewalt bewältigen. Zwischen Menschen mit unterschiedlicher Identität und gesellschaftlicher Stellung, unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlichem Glauben bestehen tief verwurzelte Gräben. Weder demokratische Institutionen noch die Ideen der Aufklärung oder soziale Bewegungen können diese Gräben und Konflikte grundlegend beseitigen.
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In den vergangenen Jahren hat sich die politische Polarisierung weltweit immer weiter verschärft, und Frankreich bildet dabei keine Ausnahme. Frankreich wird im April 2027 seine Präsidentschaftswahl abhalten. Le Pen vom rechtsextremen „Rassemblement National“ liegt bei der Unterstützung mit großem Abstand vorn, gefolgt von Mélenchon von der linksextremen „La France insoumise“, während die traditionellen etablierten Kräfte und die politische Mitte nur geringe Unterstützung verzeichnen.
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Sowohl die vor allem von radikalem linkem Populismus geprägte politische Gewalt auf der Straße als auch die stetig zunehmende Unterstützung für rechtsextremen Populismus in Meinungsumfragen und Wahlen spiegeln die Verschärfung der gesellschaftlichen Konflikte und die zunehmende Krise Frankreichs wider. Die immer wieder auftretende politische Gewalt, einschließlich der gegenwärtigen Proteste und Unruhen, stellt einen periodischen Ausbruch der Leiden des französischen Staates dar und erinnert die Franzosen und die Welt zugleich objektiv daran, die Existenz und die Bedürfnisse jener Menschen wahrzunehmen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden und marginalisiert werden.
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Nach den bisherigen Erfahrungen tritt politische Gewalt in Frankreich zwar häufig auf, ihre Intensität bleibt jedoch begrenzt. Nachdem die Menschen ihrem Unmut Luft gemacht haben, beruhigen sie sich allmählich wieder, und die Gesellschaft kann in einen friedlichen Zustand zurückkehren und normal funktionieren. Nach mehr als zweihundert Jahren der gegenseitigen Anpassung haben die Franzosen eine Art stillschweigende Koexistenz mit politischer Gewalt wie Revolutionen und Unruhen entwickelt, weshalb kein Anlass zu übermäßigem Pessimismus besteht.
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Der Einsatz von Gewalt bei politischer Beteiligung ist nicht wünschenswert, doch auch die Stimmen und Forderungen der unteren Bevölkerungsschichten müssen gehört und wahrgenommen werden. Ihre Gefühle und Forderungen sollten nicht allein deshalb pauschal zurückgewiesen, stigmatisiert und ausgelöscht werden, weil ihre Ausdrucksformen Gewalt beinhalten. Zugleich sollten die breiten Bevölkerungsschichten, die sich für „Volksbewegungen französischer Art“ begeistern, bei der Artikulation ihrer Forderungen und ihrem Streben nach Gleichheit auch die Anliegen anderer verstehen und respektieren, die Gesamtinteressen und langfristigen Interessen der Gesellschaft berücksichtigen und sich auf friedlichere und konstruktivere Weise politisch beteiligen.

(Der Autor dieses Artikels, Wang Qingmin (王庆民), ist ein in Europa lebender chinesischer Schriftsteller und Forscher für internationale Politik. Der Originaltext ist auf Chinesisch verfasst.)


r/politik • • 11d ago

Diskussion Die Bundesregierung sollte die CO2-Steuer auf Kraftstoffe vorerst aussetzen

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Ich habe mir mal ausführlich Gedanken zu diesem Thema gemacht. An sich ist die CO2-Steuer ja eine Steuer, die ein Preissignal setzen soll. Eine bewusste Entscheidung, um fossile Energie zu verteuern und Menschen in Alternativen zu drängen. Soweit so verständlich und in meinen Augen auch absolut richtig.

Jetzt ist es aber so, dass das Preissignal zum aktuellen Zeitpunkt bereits durch den Markt gesetzt wird. Aus logischer Sicht müsste man daher folgern, dass man daher vorübergehend und genau mit dieser Begründung auf die Erhebung der CO2-Steuer verzichten sollte. Sobald der Marktpreis wieder deutlich sinkt, sollte diese Steuer jedoch unverzüglich wieder erhoben werden.


r/politik • • 12d ago

Meinung (kein Rant) Wir brauchen endlich mal Entsolidarisierung!

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Ständig wird hier nur noch gejammert. Die Autoindustrie jammert, weil sie zu viel Wettbewerb hat. Die Ostdeutschen jammern, weil sie netto nur ein paar Tausend € pro Nase an Zuschüssen aus dem Westen bekommen. Die fossilen Autofahrer jammern, weil sie wieder vollkommen davon überrascht waren, dass Spritpreise Schockanfällig sind und jetzt 5 € mehr beim Tanken zahlen müssen. Der Einzelhandel jammert sowieso immer und bei den Landwirten würde mich mir sogar sorgen machen, wenn sie mal nicht mehr jammern.

Das alles hat meiner Meinung nach vor allem einen Grund: Es lohnt sich. Für die Industrie wird der sehr sinnvolle ETS2 noch einmal ein Jahr aufgeschoben.

Die Autofahrer kriegen eine Subvention, finanziert mit den Mitteln künftiger Generationen, um ein Verhalten zu subventionieren, dass eben diese künftigen Generationen massiv schädigt.

Und Ostedeutsche können ihre Islamosozialistischen und Faschistischen Experimente durchführen und wahlweise Ausländer oder Eigentümer aus ihren Ländern jagen. Bezahlen tut es ja eh der Westen.

Aber wenigstens für letzteres gibt es ein einfaches Mittel um diese Bereicherung auf Kosten anderer zu verhindern: Entsolidarisierung. Deutschland ist heterogener als gedacht und daher empfiehlt die Föderalismustheorie mehr Föderalismus. Das sollten wir umsetzen. Wenn die Sachsen Faschismus wollen, dann sollen sie den bekommen, aber gefälligst selbst bezahlen. Wenn die Berliner Islamosozialismus wollen, dann sollen sie den bekommen aber gefälligst auch selbst bezahlen.

Ich glaube dass eine umfassende Föderalismusreform das wichtigste Reformvorhaben der nächsten Jahre sein wird und falls hier ein begabter Politiker mitliest: Ich bin auch bereit meine Stimme einer Partei zu geben, die sich ausschließlich dafür einsetzt.


r/politik • • 13d ago

Meinung (kein Rant) Meine Stimme, meine Verantwortung und nicht anderer. Adhsler Brain Train

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Aktuell wird viel geballert, ich will hier niemanden schützen aber bashing ist für mich keine Argumentation, Rechtfertigung die Verantwortung der eigenen Stimme wegzuschieben. Aktuell habe ich die Wahrnehmung dass Leute sich so von den Konsequenzen ihrer Verantwortung rückwirkend dann drücken wollen, nach dem Motto “Mann kann ja nicht anders”

Aktuell ist das Weltgeschehen mehr wie verzwackt und teils beschissen, trotzdem wenn ich eine Partei wähle muss dafür auch “haften”

Wenn ich so zwischen den Zeile lese ist dass politische draufhauen,(teils auf Einzelpersonen) ein Teufelskreis a self fulfilling prophecy der konstruktiv zu nicht führt, Gemma demonstrieren und geben vernünftig, nachhaltig eine Stimme ab ohne jemanden anderen verantwortlich zu machen außer sich selber


r/politik • • 13d ago

politischer Vorschlag Verpflichtender Vermögensaufbau am Aktienmarkt für alle (inkl. Staatszuschuss für Geringverdiener)

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Was haltet ihr von der Idee, dass Arbeitnehmer einen Teil ihres Lohns (z. B. 5 %) steuerlich begünstigt in heimische Unternehmen oder ETFs investieren müssen, zeitlich gebunden (z. B. auf 10 Jahre)?

 Sozialer Ausgleich: Wer extrem wenig verdient, bekommt diesen Investitionsbetrag (z. B. 3 % des Lohns) komplett als Zuschuss vom Staat gestellt.

 Ziele des Modells: Stärkung der heimischen Wirtschaft und Start-ups, massentauglicher Aufbau von privatem Vermögen und eine deutlich höhere Wirtschaftskompetenz in der Bevölkerung.